JavaFX 2.0 in Scala, Groovy, Closure

Nette Aussichten: Hier die Slides von einem Vortrag der Java One. So nett JavaFX Script war, ich werde es nicht wirklich vermissen. Wichtig ist allerdings ein brauchbares GUI Framework, mit dem sich einfach(!) coole GUIs erstellen lassen, die dann auch noch auf den Zielplattformen performant(!) laufen. Damit lohnt es sich vielleicht schlussendlich mal für kommerzielle, Anbieter ihre Apps in Java zu schreiben. Obwohl, der Bonus der Plattformunabhängigkeit ist erst einmal weg. Apple spielt nicht mehr mit und zieht sich scheinbar vollständig in das eigene, kleine Steve Wonderland zurück, Google kocht seine eigene Java Suppe…

Ich denke, es hängt viel davon ab, wie der Rechtsstreit zwischen Google und Oracle ausgeht. Kann man mit JavaFX Apps für WebPads und Fernseher entwickeln oder halt nur für Desktop PCs? Letzteres wäre ziemlich mager, da ohne Apple nur noch Windows mit einem relevanten Marktanteil bleibt und was ist dann an Java für kommerzielle Entwickler interessanter als .NET?

Jetzt haben wir jedenfalls eine aufgeteilte Welt: Server Java von Oracle und IBM sowie GUI-Java mit Google und Android. Mein Traum sind ja nach wie vor Apps, die auf allen Devices laufen. Ich persönlich fände es hübscher, wenn sich Google auf „richtiges“ Java einließe. Ich könnte aber auch damit leben, eine GoogleVM für kleine Apps zu installieren. Mit WebPads und TVs sind die Grenzen zum PC nur noch minimal. Also baut entweder Google etwas, das auf allem läuft oder einigt sich mit Oracle und kann auf die Desktopressourcen, die bereits in OpenJDK eingeflossen sind, zurückgreifen. In ein paar Monaten sind wir schlauer… 😉

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